Remote Work? Voraussetzungen schaffen. Jetzt!

Am Dienstag musste ich zu einem privaten Termin in die Stadt. Mitten im morgendlichen Berufsverkehr fuhr ich natürlich in den beliebten Stau!

STOP! Stau?...aber wir haben doch Corona und die meisten machen Home-Office?

Nein, das ist ein Irrglauben, denn die Deutschen sind, wie viele andere Industrienationen auch, einfach noch nicht in der Lage aus dem tradierten Denken "Ich muss von 9 to 5 im Büro arbeiten, denn nur so bekomme ich meine Arbeit und meine vielen Projekte geschafft!" auszubrechen. Und genau diese Einstellung wird von vielen Vorgesetzten und Arbeitgebern weiter gefördert. Vertrauensarbeitszeit? Oft Fehlanzeige!


Herzlich willkommen zurück im Büro !

Kaum werden die Maßnahmen in der Corona-Pandemie zurückgefahren, schon werden die Mitarbeiter wieder in das lang vermisste Büro zurück erwartet. Ja, sogar Willkommenstüten mit Mundschutz und neuer Kaffeetasse (Kein Witz! Wurde von der Unternehmenskommunikation eines bekannten Handelshauses auf LinkedIn gepostet und beworben!) werden zur Begrüßung an die "heimkehrenden" Mitarbeiter verteilt.


Fehlende gesetzliche Voraussetzungen

Die Corona-Krise hat noch nicht den notwendigen Wandel bewirkt. Wie soll es auch? In Zeiten in denen zwar ein Recht auf einen Kitaplatz besteht, dieser aber derzeit wegen Corona nicht eingefordert werden kann, und auch die rechtlichen Voraussetzungen noch nicht auf der gesetzlichen Ebene geregelt sind, werden wir mit morgendlichen Staus leben müssen. Das "Umparken im Kopf" kann so noch nicht stattfinden.




Sicherheit im Home-Office - Fürsorgepflicht des Arbeitgebers

Die Corona-Krise hat die Schwachstellen der Unternehmen in Bezug auf IT-Sicherheit und Arbeitsschutz seiner Mitarbeiter im Home-Office brutal aufgezeigt.

Angefangen von sehr banalen Dingen, wie das orthopädisch korrekte Einrichten des Arbeitsplatzes (Ich gehe von vielen HWS-Erkrankten in den nächsten Monaten aus), bis hin zum großen Thema IT-Sicherheit und DSGVO. Der Arbeitgeber steht in der Pflicht seine Mitarbeiter mit Informationen und Unterweisungen zu versorgen. Zudem ist der Nachweis der Unterweisung zu rechtlichen Absicherung des Arbeitgebers eine nicht zu unterschätzende Komponente.

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